Am 25. November 2025 fand von 19:30 bis 21:00 Uhr ein gesondertes Training im Freien statt, das sich intensiv mit der sicheren und verantwortungsvollen Handhabung von Pfefferspray in Konfliktsituationen befasste.
Trotz Kälte, Dunkelheit und teils rutschigem Untergrund konnten die Teilnehmenden realitätsnahe Erfahrungen sammeln. Trainiert wurde ausschließlich mit ungefährlichem Übungsspray, um Abläufe gefahrlos und praxisorientiert einüben zu können.
Zu Beginn der Einheit wurden verschiedene Varianten von Pfefferspray vorgestellt und deren typische Anwendungsbereiche erklärt. Ein zentraler Bestandteil des theoretischen Teils war die Vermittlung rechtlicher Grundlagen, insbesondere zur Notwehr und den Voraussetzungen, unter denen ein Einsatz überhaupt zulässig ist. Ziel war es, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang zu stärken und klarzustellen, dass Pfefferspray ausschließlich zur Abwehr einer akuten Gefahr dient.
Im praktischen Abschnitt wurden die Schritte von der Androhung bis zum möglichen Einsatz aus sicherheitspädagogischer Perspektive durchgearbeitet. Dazu gehörten ein sicheres Auftreten, die richtige Distanz, deutliche verbale Kommunikation sowie die grundsätzliche Orientierung auf Deeskalation. Ebenfalls thematisiert wurde das angemessene Verhalten nach einer Gefahrensituation, einschließlich Maßnahmen zur eigenen Sicherheit und notwendiger Schritte im Anschluss.
Die erschwerten Bedingungen – Dunkelheit, niedrige Temperaturen und glatter Untergrund – sorgten für eine besonders realitätsnahe Trainingsumgebung. Die Teilnehmenden konnten erfahren, wie entscheidend eine stabile Bewegung, aufmerksame Wahrnehmung und sicheres Agieren unter diesen Umständen sind.
Das Sondertraining bot insgesamt eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen zu vertiefen, rechtliche Aspekte besser zu verstehen und Handlungsabläufe unter kontrollierten Bedingungen zu üben.
