Brazilian Jiu-Jitsu mit Erik Paulson in Turin - CSW Camp 2026

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Vom 20. bis 22. März fand in Turin ein intensives CSW Camp mit Erik Paulson und Tonya Paulson statt – ein Wochenende voller hochkarätigem Training, spannenden Impulsen und internationalem Austausch. Bereits der Freitagabend setzte dabei ein starkes Zeichen für die Qualität und Intensität des gesamten Events.

 

Erik Paulson zählt zu den Pionieren des modernen Grapplings und Mixed Martial Arts. Mit seinem System Combat Submission Wrestling (CSW) verbindet er Techniken aus Disziplinen wie Catch Wrestling, Shoot Wrestling, Judo und Brazilian Jiu-Jitsu zu einem besonders praxisorientierten Ansatz. Das daraus entwickelte CSW Brazilian Jiu-Jitsu (CSBJJ) steht für fließende Übergänge, konstanten Druck und funktionale Submissions – sowohl im sportlichen Kontext als auch mit Blick auf Selbstverteidigung.

 

Der Auftakt stand ganz im Zeichen von Brazilian Jiu-Jitsu im Gi und zog rund 80 motivierte Teilnehmer auf die Matte. Besonders bemerkenswert: Die Gruppe war international geprägt – Teilnehmer aus Italien, Schweiz, Deutschland, England und Ungarn sorgten für eine starke, vielfältige Trainingsatmosphäre und regen Austausch auf und neben der Matte. Auch unser Trainer Jörg nahm an dem Camp teil und konnte wertvolle Eindrücke sowie neue Impulse für das Training mitnehmen.

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Schon hier wurde deutlich: Dieses Camp ist nicht nur ein Treffpunkt für Kampfsportbegeisterte, sondern auch eine Plattform für ernsthaftes, technisch anspruchsvolles Training.

Inhaltlich lag der Fokus auf mehreren ze

ntralen Themenbereichen. Besonders intensiv wurde das Griffsprengen behandelt – ein essenzieller Bestandteil im Gi-Training, der oft über Kontrolle oder Befreiung entscheidet. Die Teilnehmer arbeiteten an präzisen Details, um gegnerische Griffe effizient zu lösen und direkt in eigene Angriffe überzugehen.

 

Darauf aufbauend wurden verschiedene Takedowns trainiert, wobei der Übergang vom Stand in den Bodenkampf fließend und kontrolliert gestaltet wurde. Hier zeigte sich einmal mehr die typische CSW-Philosophie: funktional, direkt und praxisnah.

 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Angriffen aus der Turtle Position. Diese häufig unterschätzte Position wurde offensiv genutzt, um Druck aufzubauen und Submission-Möglichkeiten zu kreieren. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Clock Choke, der im Detail vermittelt und intensiv geübt wurde. Die saubere Technik, das richtige Timing und die kleinen, aber entscheidenden Feinheiten standen hier im Mittelpunkt.

 

Die Energie auf der Matte war von Beginn an spürbar: konzentriert, respektvoll und zugleich von echtem Kampfgeist geprägt. Der Freitagabend bot damit nicht nur einen gelungenen Einstieg ins Camp, sondern setzte auch den technischen und mentalen Standard für die folgenden Tage.

 

Ein starker Start in ein außergewöhnliches Wochenende.